Was kostet ein Online Business in der Start- und Aufbauphase?
Ein Online Business aufzubauen kostet Geld. Ohne Moos nix los. Und obwohl immer noch viele Meinungen umherschwirren, die behaupten, dass man mit ganz wenig Geld ein 6-stelliges Online Business hochziehen kann, besagen die Fakten etwas ganz anderes.
Und ja, es gibt Menschen, die genau das geschafft haben: Mit ein paar Euro ein laufendes und tragfähiges Online Business aufzubauen und gut davon leben zu können. Das möchte ich dir nicht verschweigen. Aber du weißt, Ausnahmen bestätigen die Regel. Und diese Ausnahmen sind so gering, dass du dich da nicht einreihen, sondern gezielt mit Zeit- und Geldeinsatz starten solltest.

Und ja, es gibt Menschen, die genau das geschafft haben: Mit ein paar Euro ein laufendes und tragfähiges Online Business aufzubauen und gut davon leben zu können. Das möchte ich dir nicht verschweigen.
Aber du weißt, Ausnahmen bestätigen die Regel. Und diese Ausnahmen sind so gering, dass du dich da nicht einreihen, sondern gezielt mit Zeit- und Geldeinsatz starten solltest.
Welche Kosten auf dich in der Startphase deines Online Business auf dich zukommen, das liste ich dir jetzt auf.
Kosten: Startphase Online Business
Hosting
Um eine Website und/oder einen Blog zu erstellen, brauchst du einen Hoster. Achte darauf, dass du dich hier für einen zuverlässigen Hoster entscheidest und nicht zu einem No-Name-Hoster greifst, nur um 2 Euro im Monat zu sparen. Qualität steht beim Aufbau deines Online Business immer an erster Stelle.
Ein Hoster-Wechsel zu einem späteren Zeitpunkt ist kein Spaß und mit richtig Aufwand verbunden, erst recht, wenn du dich damit nicht auskennst. Deine Zeit solltest du an anderer Stelle einsetzen. Ich selbst bin seit Jahren bei Hostgator. Solltest du nur geringe Englisch-Kenntnisse haben oder generell einen deutschen Hoster bevorzugen, empfehle ich dir All-Inkl. Pro Monat solltest du für den Hoster 10 € veranschlagen.

10 € pro Monat - günstiger, wenn du jährlich im Voraus bezahlst
Domain
Wenn du dich für einen Hoster entschieden hast, brauchst du eine Domain. Also eine Adresse, mit der man dich im Netz findet. Domains kannst du beim Hoster bestellen, jedoch empfehle ich diese separat bei einem anderen Provider zu beantragen.
Pro Domain solltest du zwischen 10 € und 20 € pro Jahr veranschlagen. Die Preise variieren stark und richten sich nach der TLD – der Top Level Domain. Also ob du eine Endung .de, .com, .info, .tv, .org usw. wählst.
Warum du Hoster und Provider für die Domain getrennt haben solltest?
Stell dir vor, du hast dein Online Business aufgebaut, hart dafür gearbeitet und jetzt steht dein erster Launch in den Startlöchern. Alles steht, deine Verkaufsseite, deine Anbindung zum Zahlungsanbieter, deine Email sind raus und du wartest auf die ersten Käufe… und wie das im Leben so läuft… in Houston/Texas, wo mein Server steht… ist Katastrophenalarm wegen Überschwemmung (alles schon passiert) und die Server fallen aus.
Hast du Domain und Hosting getrennt, kannst du die Domain für deine Verkaufsseite jetzt fix einem anderen Hoster zuordnen und aufatmen, dass dein Launch nicht weiter gefährdet ist.

zwischen 10 € und 20 € im Jahr

Hole dir die kostenfreie Online Business Roadmap, die dich Schritt für Schritt bei deinem soliden Online Business Aufbau begleitet und mit der du dir eine umsatzstarke Grundlage schaffst, auf der du weiter aufbauen kannst
WordPress-Theme
WordPress ist mega flexibel, es kostet nichts und du kommst nach einer gewissen Einarbeitung gut damit zu recht. Für mich gibt es keine Alternativen. Denn andere Systeme wie Typo3 sind für dich als Solopreneur viel zu unhandlich und Jimdo & Co. viel zu unflexibel… bedeutet, du kommst ganz schnell an Grenzen, wo du in deinem Business nicht mehr umsetzen kannst, was du umsetzen willst.
Für WordPress brauchst du ein Theme. Also ein Design… eine Oberfläche, die man anschauen und auf der man navigieren kann. Nun gibt es unzählige kostenlose Themes im Netz und auch hier wird oft die Meinung vertreten: Ach, am Anfang tut es doch auch ein kostenloses Theme. Wozu Geld ausgeben?
Bei einem kostenlosen Theme hast du i.d.R. keinen Support. Niemand, an den du dich wenden kannst, wenn etwas nicht funktioniert. WordPress… also deine Technik, bekommt regelmäßig ein Update um neue Funktionen zu integrieren, aber auch um Sicherheitslücken zu schließen. Und nach einem solchen Update ist es möglich, dass WordPress und das kostenlose Theme nicht mehr miteinander korrespondieren. Heißt, du hast irgendwo einen Fehler, den du selbst nicht lösen kannst.
Investiere in ein WordPress-Theme
Bei einem bezahlten Theme gibt es i.d.R. mehrere Entwickler, die solche Fehler umgehend lösen, meist sogar bevor der Fehler für uns User auftritt.
Meine Empfehlung für dich ist daher: Kaufe dir ein WordPress-Theme. Ich war lange mit Themes von Theme Junkie und auch kurze Zeit mal mit DIVI unterwegs. Mit allen Themes bin ich mit meinem Online Business schnell an Grenzen gestoßen. Mein Theme-Zuhause 😉 habe ich dann bei Thrive* gefunden. Umfangreich, aber für dich als User leicht zu bedienen, weil du alles bei Thrive mit Videos oder auf Youtube erklärt bekommst und wie in einem Baukasten Elemente wie Texte, Bilder, Tabellen, Buttons usw. zusammenbauen kannst.
Zudem liefert Thrive viele Tools und Plugins mit, wofür du sonst separat bezahlen müsstest. Das Thrive-Package* kostet ca. 200 € pro Jahr.

je nach Umrechnung des Dollar-Kurses ca. 200 € im Jahr
DSGVO-Plugin
Seit Mai 2018 brauchst du ein Plugin, das dir hilft, Google Analytics, Facebook Pixel, YouTube & Co. DSGVO-konform in deine WordPress Website einzubinden. Es gibt viele Plugins auf dem Markt. Ich selbst nutze Pixelmate*. Kosten 39 €.
Das DSGVO Pixelmate generiert ein anpassbares Cookie Banner mit Opt-In oder Opt-Out Möglichkeit.
Falls deine User nicht getrackt werden sollen, sorgt das Pixelmate automatisch dafür, dass keine Daten von deiner Website an externe Dienste gesendet werden.

einmalig 39 € für eine Domain
Landingpages
Landingpages sind Seiten, die außer Impressum und Datenschutz keine weiteren Seiten haben. Also keine Navigation oder Blogs integriert haben. Du nutzt Landingpages für Verkaufsseiten und wenn du z.B. einen Lead-Magnet/ein Freebie an User ausliefern möchtest. Eine Landingpage hat ein ganz klares Ziel, wie z.B. einen Verkauf und deshalb keinerlei Ablenkungen auf der Seite.
Es gibt Tools, für die musst du jeden Monat über 30 € bezahlen, damit du dort Landingpages anlegen kannst. Möchte ich dir nicht empfehlen, weil ich dir gerade am Anfang empfehle, deine monatlichen Ausgaben überschaubar zu halten und lieber Einmal-Investitionen zu tätigen.
Meine Empfehlung ist OptimizePress. Bezahlst du einmal und dann pro Jahr nur noch eine geringe Lizenzgebühr, die gewährleistet, dass du immer die neuesten Updates bekommst. Das günstigste Package von OptimizePress kostet 97 $ und du kannst damit 3 eigene Seiten… mit deiner eigenen Domain bauen. Die jährliche Lizenzgebühr liegt unter 50 $.
Vielleicht fragst du dich jetzt „warum eine separate Landingpage, wo ich doch eine Homepage habe“?
Beantworte ich dir gerne.
Landingpages sind ein sehr nützliches Marketinginstrument

je nach Umrechnung des Dollar-Kurses einmalig ca. 86 € + jährliche Lizenzgebühren von ca. 44 €
Newsletter-Anbieter / E-Mail-Provider
Es gibt unzählige Anbieter auf dem Markt. Du kannst mit einem eigenen Script arbeiten, auch für WordPress gibt es Plugins usw. Jeden Monat kommt etwas Neues auf den Markt und die Leute springen drauf.
Ich kann dich nur ernsthaft bitten: Lass den Quatsch! Du willst professionell arbeiten? Du meinst es wirklich ernst mit deinem Online Business Aufbau? Du willst Geld damit verdienen? Dann kommt jetzt der erste dicke Brocken, der Geld kostet und den du auf jeden Fall brauchst.
So gerne ich bei anderen Tools über den deutschsprachigen Raum hinausblicke, so streng sehe ich das bei einem E-Mail-Provider. Du willst im deutschsprachigen Raum Mails verschicken an User, die deutsch sprechen? Dann nimm einen deutschen E-Mail-Service-Anbieter. Und zwar einen der tagbasiert arbeitet und nicht nur listenbasiert.

Ich selbst arbeite seit 2011 mit Klick-Tipp*. Tagbasiert im deutschsprachigen Raum ist zudem noch Quentn. Beide funktionieren ähnlich und haben ähnliche Preise. Starten kannst du bei Klick-Tipp mit 33 € im Monat, jedoch wirst du in der Aufbauphase deines Online Business auf die 56 € Premium-Version umsteigen müssen, weil du da Schnittstellen zu Thrive hast und mehr als ein Verkaufsprodukt über Digistore verwalten kannst. Bezahlst du jährlich, reduziert sich der monatliche Preis.
Was ist der Unterschied zwischen einem tagbasierten und einem listenbasierten E-Mail-Marketing?
Listenbasiertes Marketing ist starr und unflexibel. Das wirst du an Anfang nicht so sehen, weil du erstmal mit einer Liste startest und dich freust, wenn sich viele Leute in deinen Verteiler eintragen.
Aber vielleicht ist es dir auch schon mal passiert, dass du eine E-Mail bekommen hast und daraufhin ein Produkt gekauft hast. Und Woche für Woche bekommst du immer noch Emails, dass du bitteschön dieses Produkt kaufen sollst, obwohl du das längst getan hast.
Ein Tag ist eine Markierung, sozusagen ein Merkzettel, dem du einem Newsletter-Abonnenten zuordnest. In unserem Beispiel würde der User den Tag „gekauft“ erhalten und es würden nur noch die Abonnenten angeschrieben, die das Produkt eben noch nicht gekauft haben.
Später wirst du sicher auch mal mehr als einen Lead-Magnet/ein Freebie auf deiner Website anbieten. Dazu brauchst du ein tagbasiertes System.
Kurz gesagt, bei tagbasierten Systemen…
Und zusammengefasst kann ich dir sagen: Ohne tagbasiertes System lässt du Geld einfach auf der Straße liegen.

33 € pro Monat - günstiger, wenn du jährlich im Voraus bezahlst
Optin-Formulare
Damit sich User in deinen Newsletter eintragen können oder sich einen Lead-Magnet/Freebie bei dir downloaden können, brauchst du ein E-Mail-Einsammelformular. Das sogenannte Optin-Formular.
Wenn du dir Thrive zugelegt hast, hast du Thrive Leads bereits mit ein deinem Paket mit drin. Ansonsten kostet Thrive Leads separat 67 $. Ich empfehle dir immer Komponenten des gleichen Herstellers, weil es da die wenigsten Probleme gibt.
Hast du die Premium-Version von Klick-Tipp hast du eine Schnittstelle von Thrive zu Klick-Tipp, die sich mit 3 Klicks einrichten lässt.

In deinem Thrive-Paket für 200 € im Jahr enthalten oder je nach Dollar-Umrechnungskurs einmalig 60 €
Lass mich die Kosten in der Startphase deines Online Business nochmal zusammenfassen: Du hast…
Damit kannst du erstmal wunderbar starten.
Du hast alles, um dir eine Website und einen Blog zu erstellen. Du kannst dort einen Lead-Magnet einbauen für den du von den Usern im Gegenzug die E-Mail-Adresse bekommst. Und du kannst diese User bereits zu Käufern machen, indem du E-Mail-Marketing betreibst und deinen Abonnenten auf einer Landingpage z.B. dein erstes E-Book anbietest.

PIN MICH 🙂
Kosten: Aufbauphase Online Business
Die ersten Umsätze zu machen ist toll. Es gibt dir ein Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Und das bist du definitiv. Sofern… ja sofern du jetzt nicht in die Falle tappst und einen Fehler machst, den ganz viele Menschen machen, die sich ein Online Business aufbauen wollen.
Denn… die ersten Umsätze sind nicht für dich.
Die ersten Umsätze sind für dein Online Business. Exakt da investierst du wieder das, was du bisher verdient hast. Klingt vielleicht jetzt hart 😉 solltest du aber ernst nehmen, ansonsten wird dein frisch erstrahltes Online Business ganz schnell Geschichte sein.
Also… lass und schauen, was in der Aufbauphase an Kosten auf dich zukommt. Und das kommt sehr darauf an, was du vorhast.
Willst du Online-Coachings mit Einzelpersonen oder Gruppen durchführen? Möchtest du Online-Kurse erstellen? Und wie willst du die ausliefern? Brauchst du dafür einen Memberbereich? Möchtest du Ebook erstellen und verkaufen? Möchtest du ins Affiliate-Marketing einsteigen?
Wie du weitermachen möchtest, weiß ich jetzt natürlich nicht, deshalb liste ich dir mal weitere Tools und deren Kosten auf, die alle genannten Möglichkeiten abdecken.
Canva
In der Startphase hast du Canva sicher schon genutzt und das kostenfrei. Ich empfehle dir nun alle Möglichkeiten zu nutzen, die Canva bietet und das kostet dich ca. 120 $ im Jahr.
In der Aufbauphase deines Online Business geht es nicht mehr nur darum Wachstum zu schaffen, sondern diesen auch effizient zu schaffen. Ansonsten kommst du mit all deinen Aufgaben sehr schnell in den Überforderungsmodus, indem deine Motivation extrem nachlässt. Fühlt sich dann einfach nicht mehr gut an… logisch 😉
Die Bezahlversion von Canva hat im Vergleich zur kostenfreien Version die Vorteile, dass du auf 400.000 weitere Fotos, Vorlagen und Illustrationen zugreifen und eigene Schriftarten zufügen kannst. Ich persönlich schätze die Suchfunktion sehr, weil mir eingeblendet wird, was ich in der Vergangenheit bereits verwendet habe… so finde ich Bilder und Illustrationen schneller. Weiterhin die Möglichkeit aus einem Instagram-Post sehr schnell mit einem Klick einen Pinterest-Pin machen zu können und mir Illustrationen direkt mit transparentem Hintergrund zu speichern.
Kurzum: Ich lege dir die Bezahlversion wirklich ans Herz, weil du damit variationsreicher (du hebst dich von den Mitbewerbern ab) und effizienter unterwegs bist. Und Zeit spielt spätestens jetzt in der Aufbauphase deines Online Business eine wichtige Rolle.

Je nach Dollar-Umrechnungskurs 11,50 € im Monat oder 105 € jährlich

Workbook: Erkenne deinen Wert für andere Menschen und geh raus, mit dem was du hast. Inkl. 3 sofort umsetzbarer Strategien
Zoom
Auch Zoom hast du bisher wahrscheinlich kostenlos nutzen können. Bis zu 40 Minuten kannst du das weiterhin tun, auch mit mehreren Personen. Solltest du bei einem Gruppencoaching jedoch mehr als 40 Minuten brauchen, und davon gehe ich aus, wirst du dir auch hier die Bezahlversion zulegen. Mit 14 € im Monat bist du mit dabei.

14 € im Monat
Automatisierung für deine Social Media Kanäle
Um das was du tust und anbietest sichtbar zu machen, wirst du Social Media Kanäle nutzen. Facebook, XING, Instagram, Pinterest, LinkedIn. Recherchiere, wo sich deine Zielgruppe aufhält und werde auf diesem Social Media Kanal richtig aktiv.
Social Media ist nichts, was du mal so nebenbei erledigen kannst. Du brauchst für jeden Kanal einen Plan und ein Ziel.
Wenn du bereits aktiv bist, dann hast du eine Vorstellung davon bekommen, wieviel Zeit man mit Social Media am Tag so verbringen kann. Ist nicht sehr zielführend, weil du dich ja um andere Online Business Themen kümmern solltest.
Deshalb empfehle ich dir, in Automatisierungs-Tools zu investieren und diese effizient zu nutzen. Das bringt dir eine hohe Zeitersparnis.
Ich habe schon einiges probiert, die Tools gewechselt und bin seit längerer Zeit mit Onlypult* für Instagram und Tailwind für Pinterest* sehr zufrieden. Onlypult kostet 15 € im Monat oder 126 € im Jahr. Bei Tailwind kannst du auch mit 15 € im Monat starten oder die Jahresvariante für 120 € nutzen.
Egal, für welchen Anbieter du dich entscheidest, du solltest prüfen, ob diese Anbieter von den Social Media Plattformen offiziell zugelassen sind. Sollte das nicht der Fall sein, besteht die Möglichkeit… und das ist vielfach passiert… dass Instagram, Pinterest & Co. diese Anbieter komplett dicht machen, weil sie die Schnittstelle sperren. Onlypult und Tailwind sind anerkannte Plattformen der Social Media Anbieter.

Onlypult 126 € im Jahr - Tailwind 120 € im Jahr
Video-Equipment
Wenn du Videos und mp4-Dateien aufnimmst, brauchst du weitere Technik. Ich möchte dir hier jetzt keine konkreten Empfehlungen geben, aber mal in etwa auflisten, was das ist und wieviel das kostet bzw. wieviel ich dafür investiert habe:
Bodenstativ: 26 €
Tischstativ: 12 €
LED-Video-Leuchte: 240€
Studiomikrofon mit Spinne: 120 €
Selfi-Stick: 10 €
Selfi-Stick von Monkeystick: 25 €
Camtasia: 260 €
Video-Hosting bei Vimeo: 480 € im Jahr, wobei du mit der Provariante von 192 € im Jahr starten kannst.

Einmalanschaffungen im Wert von ca. 800 €
Mitgliederbereiche
Sofern du Video- oder Audiomaterial für deine Teilnehmer zur Verfügung stellst, brauchst du einen Mitgliederbereich. Auch hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:
Du hostest nicht selbst und nutzt Anbieter, wie z.B. coachy.net*. Solltest du dies in Erwägung ziehen, achte bitte darauf, dass die Plattformen der DSGVO entsprechen. Ich schreibe dir das, weil es noch weitere Alternativen aus dem amerikanischen Raum gibt, wo genau diese Problematik besteht. Mit coachy.net bist du auf der sicheren Seite!
Du hostest selbst und das kannst du z.B. mit Digimember tun. Selbst hosten bedeutet, die Inhalte laufen auf einer von dir erstellten Website. Digimember ist ein Plugin, das bei dir in WordPress installiert wird.

32 € pro Monat oder 324 € im Jahr
Kein Wachstum ohne Kennzahlen
Wenn du nicht weiß, was bei dir gut läuft, dann kannst du nicht mehr davon machen. Und um das rauszufinden, brauchst du Kennzahlen.
Sicher nutzt du bereits seit der Startphase Google Analytics und das ist gut, denn Google Analytics zeigt dir z.B. welche Seiten sehr gut laufen, wie die User sich auf deiner Website/Blog verhalten haben, woher sie kommen usw.
Eine weitere wichtige Plattform für deine Kennzahlen sind die SEO-Tools von Mangools. Habe ich seit 2018 im Einsatz, weil es mehrere Tools beinhaltet und sehr nutzerfreundlich und selbsterklärend zu bedienen ist.
Alle Tools in Kurzübersicht:
Das wohl bekannteste Tool von Mangools* ist der KW-Finder. Sehr einfach zu nutzen liefet er dir zahlreiche Informationen zu deiner Keyword-Recherche. Du kannst nach Land selektieren und erhältst noch weitere Vorschläge und auch die Gewichtung, wie stark und von wem ein jeweiliges Keyword bereits genutzt wird. Sehr wichtig für die Erstellung deiner Blogartikel.
Dann hast du mit dem SERPWatcher ein Keyword Monitoring Tool. Dieser zeigt dir an, welche Suchbegriffe den größten Sprung hatten, nach oben oder unten. Weiterhin wird dir der geschätzte Traffic in Form von Besucherzahlen angezeigt. Es bringt dir nichts auf bestimmte Keywords zu optimieren, die bei Google unter den Top 10 ranken, wenn keiner danach sucht.
Der Linkminer ist dein Backlink-Analyse-Tool. Damit kannst du nicht nur deine Backlinks analysieren, sondern auch die deiner Mitbewerber.
Der SERP-Checker zeigt dir Suchergebnisse an. Das geht mit Google natürlich auch, jedoch zeigt dir der SERP-Checker noch viel mehr Informationen, z.B. wie stark das Linkprofil der rankenden URL ist.
Der Site-Profiler gibt dir eine schnelle Übersicht deiner eigenen Website und der Websites deiner Mitbewerber. So kannst du nach und nach deine Website optimieren.
Mangools* kostet 45 € im Monat, bei einer jährlichen Buchung kannst du aber sparen und kommst auf 311 €. Kann ich dir sehr empfehlen, vor allem, weil ich vor 2018 mit anderen Tools unterwegs war und gute Vergleichsmöglichkeiten habe, was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft.

45 € pro Monat oder 311 € im Jahr
Kein Wachstum ohne Werbung... auch das gehört ganz klar zu deinen Kosten im Online Business
In der Aufbauphase deines Online Business geht es nicht ohne Werbung. Natürlich kannst du jede thematisch mögliche Facebook-Gruppe mit deinem Angebot zuspammen, aber in der Aufbauphase geht es darum, nun richtig Geld zu verdienen. Und das tust du, indem du dich auf die Erstellung von Inhalten konzentrierst, die du verkaufen willst. Und dazu ist es wichtig, dass du Geld in gut gestaltete Anzeigen investierst, die dir dann den Umsatz bringen.
Nun ist das so eine Sache mit „gut gestalteten Anzeigen“. Denn anfänglich wirst du lernen und testen müssen, was für dich funktioniert. Habe bitte nicht die Vorstellung, dass du bei Facebook oder Google eine Anzeige schaltest, die dir gleich einen riesen Umsatz beschert.
Am Anfang heißt es lernen und testen und deshalb empfehle ich dir, das auf Plattformen zu tun, wo du nicht direkt eine Menge Geld in den Sand setzt. Und das bedeutet: Facebook und Google lässt du so lange links liegen, bis du bei XING, Instagram, Pinterest und/oder LinkedIn gelernt hast, wie man Anzeigen erstellt, die für dein Themengebiet gut konvertieren. Sprich… die dir guten Umsatz bringen.
Facebook und Google Ads sind mittlerweile sehr teuer und deshalb gibt es auch Profis, die das schon Jahre machen und die du natürlich beauftragen kannst. Jedoch sind die Anzeigenmöglichkeiten bei XING, Instagram, Pinterest und LinkedIn auch für dich mit kleinem Budget gut umzusetzen.

Genaugenommen mindestens das, was du mit deinem Online Business in der Startphase verdient hast
Webinare
Bestimmst hast du selbst schon mal an einem Webinar teilgenommen, das automatisiert abgelaufen ist. Es war also nicht live. Immer wieder höre ich von Leuten, die leicht verschnupft darüber sind, dass ihnen nur ein Video abgespielt wurde.

Webinare sind hervorragend geeignet, um anschließend einen Online-Kurs zu verkaufen, weil du genau erklären kannst, wie sich das Leben des Teilnehmers ändert, wenn er deine Kursinhalte umgesetzt hat.
Und da hast du Menschen, die nehmen lieber vormittags an einem solchen Webinar teil, andere lieber nachmittags und viele Menschen können erst abends. Wenn du nun anfängst alles live zu machen, hast du keine Zeit mehr für die Dinge, die du für dein Online Business tun solltest.
Und auch hier gibt es auf dem Markt sehr viele Anbieter. Meine Empfehlung… wenn du Webinare für den deutschsprachigen Raum anbieten willst… nutze Webinaris* der ein deutschsprachiger Webinar-Anbieter ist. Das Optimal-Package kostet bei jährlicher Zahlung knapp 500 € netto. Damit kannst du 3 automatisierte Webinare erstellen und hast keine Begrenzung der Teilnehmerzahl.

70 € pro Monat oder 590 € im Jahr
Coaching und Online-Kurse
Zu guter Letzt möchte ich dir nicht verschweigen, dass zum Wachstum deines Online Business Lernen dazugehört. Das fällt bei der Auflistung der Kosten für ein Online Business gerne unter den Tisch 😉
Suche dich Coaches, die genau da sind, wo du hinwillst und suche dir Kurse, die genau das abdecken, was bei dir als nächstes dran ist. Von einem Kurs zum anderen zu springen, Informationen nur konsumieren aber nicht in die Umsetzung zu kommen… bringt dich keinen Schritt weiter.
Seit meinem Online Business Start im Jahr 2011 habe ich mehr als 20.000 € in Coachings und Kurse gesteckt. Anfänglich nicht immer zielführend, denn die Verlockungen sind groß und der Gedanke „wow… mit dem Kurs schaffe ich bestimmt den Durchbruch“ immer vorhanden.
Wichtig ist, dass du deine Basisarbeit machst: Dass du weißt, wer du bist, was du willst, warum du es willst und wie du es willst.
Wenn dir das nicht klar ist, wird es schwer, Content für deine Social Media Kanäle zu produzieren.
Falls du nicht weißt, wie man effektiv E-Mail-Marketing betreibt, dann ist das deine nächste Lern-Lektion.
Du möchtest ein E-Book oder einen Online-Kurs erstellen, hängst aber fest, weil du nicht weißt, wie du da Struktur für deine Teilnehmer reinbringst? Dann ist das dein nächster Lernschritt und kein Kurs zur Erstellung von Facebook-Anzeigen 😉
Immer den nächsten Schritt gehen!

Abhängig davon was du brauchst und wo du dir helfen lassen möchtest
Lass mich die Kosten in der Aufbauphase deines Online Business nochmal grob zusammenfassen: Du hast…
Fazit: Was ein Online Business wirklich kostet
Gerne wird erzählt, dass man ein Online Business mit 0 € starten kann. Also… wie du siehst, 0 € sind es nicht direkt, aber im Vergleich zu einem Offline Business Aufbau ist es sehr wenig.
Wenn du aber nicht nur starten, sondern auch Geld verdienen willst, wirst du investieren müssen. Nach und nach. Sobald Geld reinkommt investierst du es in den Aufbau deines Online Business… denn nur so hast du eine Chance auf Wachstum und damit die Möglichkeit, dass du nach der Aufbauphase auch von deinem Online Business gut leben kannst.
Lass dich also nicht verunsichern von Menschen, die dir erzählen, dass man innerhalb von X Stunden ein Online Business aufbauen kann und damit jeden Tag X € verdient. Ja, solche Geschichten gibt es, aber sie sind selten tragfähig… sprich sie werfen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes Umsatz ab, der dann aber wieder versiegt und selten etwas damit zu tun hat, dem Kunden einen wirklichen Nutzen zu liefern.
Erfolg ist die Bewegung deines Potenzials und wenn du deine Kunden daran teilhaben lässt, wirst du ein Online Business aufbauen können, das du mit viel Freude und Spaß dauerhaft steuern kannst.
Habe ich irgendwas vergessen? Mit welchen Tools arbeitest du noch? Schreibe es mir gerne in den Kommentar 🙂
Die mit * (Sternchen) markierten Links sind Partnerlinks. Ich empfehle dir nichts, was ich nicht selbst kenne oder nicht selbst getestet habe oder selbst nicht einsetzen würde.