8 Basics ohne die du keinen Umsatz machen wirst

Okay… lass mich diesen Satz relativieren. Du wirst sicher Umsatz machen, wenn du keinen einzigen dieser Basics erfüllst. Genau genommen müsste der Satz lauten:

8 Basics ohne die du keinen nennenswerten Umsatz machen wirst.

Denn darum geht es!

umsatz machen

Natürlich findet sich immer wieder ein Kunde, der bei dir etwas kauft oder ein User, der etwas über einen deiner Partnerlinks bezieht. Aber wer will schon in der unteren Liga mit ein paar Euro Umsatz im Monat unterwegs sein?

Oftmals rechnet sich hier weder der Zeiteinsatz den du einbringst, noch sind deine Kosten für Hoster, Email-Marketing-System usw. raus.

Deshalb ist es wichtig, dass du erst die Basis schaffst!

Also lass uns loslegen 🙂

Basis 1 - Denke wie dein Kunde

Die meisten Menschen denken erst einmal: Was kann ich? Welche Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen bringe ich mit? Was kann ich einem Kunden bieten?

Und diese Fragen sind gar nicht verkehrt 🙂 Zu wissen was man kann und wozu man in der Lage ist, ist immer gut!

Allerdings hört es an der Stelle bei Vielen, die etwas zu vermarkten oder verkaufen haben, auf. Sie sind begeistert ein Produkt oder eine Dienstleistung zusammenstellen zu können und achten nicht darauf, was der potenzielle Kunde wirklich will.

Schaffe die erste Basis und beginne, wie dein Kunde zu denken!

Denn ohne diese Basis investierst du eine Menge Zeit in ein Produkt das hinterher kaum jemand kauft.

Also… versetze dich in die Lage deiner Kunden:

  • Was will er wirklich?
  • Wo drückt bei ihm der Schuh?
  • Wie ist seine derzeitige Situation?
  • Wovon will er unbedingt weg?
  • Was frustriert ihn?
  • Wo liegen seine Ängste?
  • Was blockiert ihn?
  • Welches Ziel hat er?
  • Wovon träumt er?
  • Wofür würde er vollen Zeiteinsatz leisten?
  • Wonach sehnt er sich?
  • Was ist das wirkliche Problem, das er hat?

Workbook: Erkenne deinen Wert für andere Menschen und geh raus, mit dem was du hast. Inkl. 3 sofort umsetzbarer Strategien

Basis 2 - Löse das Problem des Kunden

Du hast dich in die Lage des Kunden versetzt… dich in ihn hineingebeamt… du kennst jetzt DAS Problem, für das er fast alles geben würde, wenn er es lösen könnte. Du hast das Problem exakt ermittelt.

Und genau jetzt kommst du:

  • Frage dich, wie du mit deinen Kompetenzen, Fähigkeiten, Erfahrungen genau das Problem lösen kannst.
  • Und dann mache dich an ein Konzept, wie diese Lösung für deinen Kunden im Detail aussehen kann.
  • Liefere ihm genau das… nicht mehr und nicht weniger!

Mehr geben, heißt nicht automatisch mehr Umsatz machen. Es geht nur um dieses eine Problem, für das du die Lösung schaffen wirst.

Basis 3 - Qualität

Achte bei der Erstellung deines Produktes oder deiner Dienstleistung wirklich auf Qualität.

Nehme dir lieber ein paar Tage länger Zeit für die Erstellung, als dass du irgendwas rausklopfst das mindere Qualität hat und somit das Kunden-Problem nicht löst.

Zum Beispiel weil du Themen nicht ausreichend und detailliert genug erklärt hast oder weil du im Thema voll drin bist und zu viel voraussetzt.

Oder auch weil du bei der Erstellung neue Ideen hast und so langsam vom Thema abweichst. Halte dich an dein Konzept.

Liefere dem Kunden eine Lösung für sein Problem in hoher Qualität. Nicht mehr und nicht weniger!

Solopreneure machen Umsatz

PIN MICH 🙂

Basis 4 - Vermarktung

Du kannst das tollste Produkt haben mit der besten Lösung und dennoch kauft kaum jemand bei dir. Dann liegt es entweder daran, dass deine potenziellen Kunden nichts wissen von deinem Produkt oder, dass dein Email-Marketing oder deine Verkaufsseite nicht gut aufgebaut ist. Also nicht vollkommen klar ist, dass DU DIE LÖSUNG HAST.

Du hast mit deinem Produkt eine Lösung geschaffen. Im Detail hast du vielleicht wochenlang an der Erstellung dieses Produktes gearbeitet. Hin und her überlegt, wie du bestimmte Dinge erklärst und in welcher Reihenfolge du das tust.

Und jetzt?

Jetzt hast du so viel Arbeit reingesteckt und jetzt soll es bitte direkt losgehen, so dass du mal kurz in 2 Stunden eine Email-Serie erstellst und in 3 Stunden die Technik für deine Verkaufsseite inklusive Text erstellst.

Vielleicht lachst du jetzt, weil du genau weißt, dass exakt das nicht funktioniert.

Aber ich habe da längst aufgehört zu lachen, weil ich es in der Vergangenheit zu oft erlebt habe, dass es genauso läuft.

Mitunter ist nicht mal eine Verkaufsseite erstellt worden. Der Verkaufstext wurde als 500-Wort-Artikel einfach auf den Blog geklatscht und jetzt sollen die Kunden bitteschön kaufen.

Das Problem? Umsatz machen... Fehlanzeige! Viele denken, das Produkt wird nicht gekauft, weil es schlecht ist. Ist es aber nicht! Deine Ausbreitung… deine Vermarkung ist schlecht.

Sorge also a) für eine entsprechende Verkaufsseite in der du dem Kunde klipp und klar sagst, dass du sein Problem lösen kannst und b) für eine entsprechende Ausbreitung. Damit meine ich die Vermarktung deines Produktes.

Der potenzielle Kunde muss an dir hängenbleiben und das Gefühl bekommen: Hey… hier bin ich genau richtig.

Nicht nur auf der Verkaufsseite arbeitest du mit guten und spezifischen Headlines, auch im Email-Marketing. Ich brauche z.B. für die Headline einer Email genauso lange, wie für die Texterstellung der Email an sich.

Die Headline ist im Marketing deine Lebensversicherung

Wähle sie mit Bedacht. Sie entscheidet innerhalb von Sekunden, ob ein potenzieller Kunde beginnt deinen Verkaufstext zu lesen oder deine Email überhaupt zu öffnen.

Du kannst die Headline mit den W´s formulieren:

  • Wie du... erreichst...
  • Was du über... wissen...
  • Warum deine Kunden niemals...

Du kannst eine fragende Headline formulieren wie z.B.:

  • Möchtest du mehr Blogleser auf deinem Blog? oder
  • Hatte deine Headline auch eine Leserate von 60%?

Headlines mit Zahlen kommen gut an:

  • 10 Gründe warum du...
  • 5 tolle Ideen für...

Also... es macht durchaus Sinn, dass du über die Headline ein wenig nachdenkst und keinen Schnellschuss ablieferst.

Und damit du professionelles Email-Marketing betreiben kannst, brauchst du natürlich targetierte Leads in deiner Liste. Wie du so eine Liste aufbaust findest du in meinem Artikel "In 7 einfachen Schritten deine Email-Liste aufbauen".

Basis 5 - Baue Vertrauen auf

Wenn du etwas zu verkaufen hast, dann baue Vertrauen zum potenziellen Kunden auf.

Das geht am besten über wirklich guten Content auf einem Blog und über Email-Marketing.

Im Schnitt brauchst du 6 bis 8 Kontakte, bis dein Leser zum Käufer wird. Okay… wenn du bisher alles richtig gemacht hast, dann hast du ihm dieses „Hey… hier bin ich genau richtig“ gegeben. Das heißt aber nicht, dass er dir dafür direkt den Geldbeutel aufmacht. Er wird dich beobachten: Was schreibst du, wie gehst du vor, fällst du mit der Türe ins Haus, liefert du Mehrwert ab usw.

Viele Verkäufer schicken eine Email raus, wenn es etwas zu verkaufen gibt. Dann noch eine 2. und evtl. eine 3. Mail. Dazwischen kein Mehrwert, nichts, was dem potenziellen Kunden weiterhilft, seinem Ziel näher zu kommen.

Das ist in zweierlei Hinsicht fatal. Zum einen weil es dazwischen keinen Mehrwert gibt, zum anderen, weil nach der 3. Mail aufgehört wird weitere Mails zu schreiben auf die Art: „Funktioniert ja eh nicht“.

Ich empfehle dir also nach der 3. Mail auf keinen Fall aufzuhören, weil du eben diese 6 bis 8 Kontakte brauchst… und dazwischen unbedingt Mehrwert zu liefern. Und da bitte nicht Irgendwas, sondern etwas das den potenziellen Kunden wirklich weiter bringt.

Basis 6 - Mache ein „Sei-auf-jeden-Fall-dabei Angebot“

Du kennst das eventuell aus dem Verkaufsfernsehen. „Ich empfehle Ihnen jetzt anzurufen. Das Produkt wird sich auf jeden Fall diese Stunde ausverkaufen. Wir haben mehr Anrufer in der Leitung als wir Vorrat haben“ usw.

Vielleicht nervt dich sowas. Aber es funktioniert. Und deshalb solltest du damit arbeiten. Wenn auch nicht ganz so drastisch 😉

Denn was du sagst, bzw. schreibst… solltest du auch einhalten. Ich selbst kann diese durchgestrichenen Preise auf Internetseiten nicht mehr sehen in denen es heißt: Jetzt zum Einführungspreis. Wir wissen nicht, wie lange wir dieses Angebot aufrecht erhalten können. Evtl. gilt dieser Preis schon nicht mehr, wenn Sie in einer Stunde wieder auf unsere Seite kommen.

Und nach einem Jahr gibt es diese Seite, genau mit diesem Text immer noch, weil der Verkäufer irgendwann mal gehört hat, dass potenzielle Kunden darauf abfahren.

Nein, tun sie nicht! Sie sind ja nicht doof!

Alles was du damit erreichst ist, dass dein Ruf als Verkäufer leidet.

Überlege dir also, wie du ein Angebot formulieren kannst, bei dem der Kunde sagt: Bin ich auf jeden Fall dabei!

Begrenzte Stückzahl funktioniert: Nur noch 10 Plätze frei.

Begrenzte Stückzahl durch Preissteigerung funktioniert: Die ersten 50 Anmeldungen bekommen den Kurs für 99 €, ab der 51 bis zur 80 Anmeldung kostest der Kurs 149 €, ab der 81. Anmeldung 199 € usw.

Bestimmter Starttermin funktioniert: Wir starten am 1. März – sei unbedingt dabei. Der nächste Kurs startet erst wieder am 1. Oktober.

Du musst also 2 Dinge haben:

  • Die klipp und klare Vermittlung, dass du das Problem des Kunden auf jeden Fall lösen kannst und
  • die Formulierung und definitive Umsetzung eines „sei-auf-jeden-Fall-dabei-Angebotes. Damit ist gemeint, du hältst auf jeden Fall ein, was du vorgibst.

Basis 7 - Sag deinem Kunden, was er tun soll

Auch wenn dir das jetzt lächerlich erscheint: Du musst deinem potenziellen Kunden sagen, was er tun soll. Fordere ihn zum Handeln auf!

Klicke jetzt hier
Trage hier deine Email-Adresse ein und downloade meinen Report
Bestellen Sie jetzt hier das Ebook
Laden Sie hier das Formular herunter
Starten Sie jetzt
Klicken Sie auf diesen Button und…
Jetzt hier anmelden
Usw.

Fordere deinen Kunden also immer auf, was er als nächstes tun soll. Banale Geschichte… aber so wirkungsvoll!

Basis 8 - Sei kreativ

Wenn du die Basis 1 bis 7 für dein Business gelegt hast, dann verspreche ich dir, dass du damit erfolgreich sein wirst.

Um erfolgreich zu bleiben musst du allerdings weiter kreativ sein. Der Kunde hat bei dir gekauft und jetzt sollte es weitergehen.

Was kannst du dem Kunden weiterhin bieten? An Mehrwert? An Empfehlungen? Vielleicht hast du bereits eine Idee für ein weiteres Produkt.

Bleib dran... dann wirst du auch in Zukunft Umsatz machen 🙂

was dein Online Business blockiert
22 Schritte zum eigenen Blog
Welche Landingpage für das Online Business
2 Tage für ein digitales Produkt
>